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Ihre Online-Apotheke für Potenzprodukte
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Ihre Online-Apotheke für Potenzprodukte
Die Frage ist berechtigt und naheliegend: Wenn es Potenzpillen gibt, warum stehen sie dann nicht in der Apotheke neben Vitaminen und Magnesium? Die Antwort erfordert einen Unterschied, der selten erklärt wird, aber alles verändert.
Dinge, die fast nichts gemeinsam haben, werden unter dem gleichen Namen verkauft.
Die erste Gruppe sind Medikamente. Sie enthalten Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil, Wirkstoffe aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer. Ihre Wirkungsweise ist klar: Sie entspannen die glatte Muskulatur der Blutgefäße im Penis, wodurch bei Erregung die Durchblutung zunimmt. Die Wirkung ist vorhersehbar und messbar. Viagra, Cialis und Levitra sind die bekanntesten Vertreter dieser Wirkstoffgruppe.
Die zweite Gruppe umfasst Nahrungsergänzungsmittel. Sie enthalten Pflanzenextrakte und Aminosäuren, meist Ginseng, Maca, Tribulus, L-Arginin und Zink. Sie enthalten keine PDE5-Hemmer. Falls sie wirken, beeinflussen sie Energie und sexuelles Verlangen, nicht den Erektionsmechanismus selbst.
Das ist der springende Punkt. Was in der DM, in Müllers Drogerie oder im Regal einer rezeptfreien Apotheke steht, gehört ausschließlich einer anderen Gruppe.
In Kroatien sind Viagra, Cialis und Levitra rezeptpflichtig. Grund dafür sind nicht bürokratische Hürden, sondern Wechselwirkungen. PDE5-Hemmer dürfen nicht mit Nitraten, also Nitroglycerin und ähnlichen Medikamenten gegen Angina pectoris, kombiniert werden, da dies zu einem plötzlichen und gefährlichen Blutdruckabfall führen kann. Dasselbe gilt für Poppers. Vorsicht ist auch bei der Einnahme von Alphablockern und bei Vorliegen schwerwiegenderer Herzerkrankungen geboten.
Da Erektionsstörungen und Herzerkrankungen häufig miteinander in Zusammenhang stehen, ist die Gruppe der Menschen, die das Medikament am dringendsten benötigen, auch diejenige, für die ein Test am sinnvollsten ist.
Nun gut: weniger als auf der Verpackung angegeben, aber immerhin nicht nichts.
Gemeinsames Merkmal: Es handelt sich um Präparate, die regelmäßig über Wochen eingenommen werden und deren Wirkung schrittweise beurteilt wird. Sie sind nicht als Mittel gedacht, die man eine Stunde vorher einnimmt und auf deren Wirkung man noch am selben Abend hofft.
Es handelt sich um ein nicht-theoretisches Problem. Arzneimittelbehörden rufen regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel zurück, die diesen Stoff enthalten. nicht deklariertes Sildenafil oder Tadalafil. Hierbei handelt es sich um Produkte, die als rein pflanzlich verkauft werden, tatsächlich aber Medikamente enthalten, oft in einer unkontrollierten Dosierung.
Für jemanden, der Nitrate einnimmt, ist dies keine Nebenwirkung, sondern eine ernsthafte Gefahr, gerade weil er nicht weiß, dass er einen PDE5-Hemmer einnimmt. Die Regel ist einfach: Wenn ein pflanzliches Präparat wie ein Arzneimittel wirkt, ist es wahrscheinlich auch eines.
Das hängt davon ab, was Sie tatsächlich benötigen, und das sind drei verschiedene Dinge.
Wenn die Probleme plötzlich auftreten, schon länger anhalten oder von anderen Symptomen begleitet werden, sollten Sie sich zunächst ärztlich untersuchen lassen. Erektionsprobleme können ein frühes Anzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck sein, da die Blutgefäße im Penis enger sind als die im Herzen und sich Verengungen dort früher bemerkbar machen. Mehr dazu im Artikel über Ursachen der erektilen Dysfunktion.